Vorsorge
Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Karenzzeit

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Wer in der Lage ist, bei Bedarf eine bestimmte Zeitspanne finanziell zu überbrücken, der kann 10 bis 15 Prozent seiner Prämie einsparen, weil er dann erst nach sechs Monaten oder einem Jahr auf die BU-Rente angewiesen wäre. Die Möglichkeit dazu bietet die sog. "Karenzzeit". Es wird ein bestimmter Zeitraum ab Eintreten der Berufsunfähigkeit vereinbart, nach dessen Verstreichen der Versicherer leistet.

So kann beispielsweise ein etwaiges Krankentagegeld helfen, diese Zeit zu überbrücken. Meist sind die Karenzzeiten für das Krankentagegeld auf 6 Wochen begrenzt, weil dann ein finanzieller Verlust durch Wegfall der Lohnfortzahlung des Arbeitgebers einsetzt.

Lange Karenzzeiten bergen jedoch auch Gefahren. Es kommt vor, dass sich der Patient während der Karenzzeit erholt und daher keine Leistung erhält, aber trotzdem seinen Job verloren hat. Darüber hinaus müssen die Beiträge für die Risikolebens- (zzgl. Berufsunfähigkeitsversicherung) in der Karenzzeit weitergezahlt werden.

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